ERDBEER-DöNER IN „KARLS ERLEBNIS-DORF“ IN OBERHAUSEN: BEIM ERSTEN BISS WAR ES KLAR

Ein voller Erfolg – anders lässt sich die Eröffnung von „Karls Erlebnis-Dorf“ in Oberhausen Ende Juli wohl kaum zusammenfassen. Etliche Erdbeer-Fans waren schon lange vor Öffnung der Tore zum neuen Freizeitpark am CentrO gekommen. Als die Pforten dann endlich geöffnet wurden, gab es kein Halten mehr. Die Spielplätze und Attraktionen waren voll, die Essensstände ebenso. Wenig überraschend: Schließlich bietet „Karls Erlebnis-Dorf“ kulinarische Erlebnisse, die man sonst nirgends bekommt. Erdbeer-Döner beispielsweise.

Vier dicke Spieße hingen gleichzeitig an der neuen Erdbeer-Dönerbude im Karls – auf den Ansturm des ersten Tages war man damit bestens vorbereitet. Doch konnte er den Erwartungen gerecht werden? DER WESTEN hat den Test gemacht.

  • Am 22. Juli 2026 war die Eröffnung von Karls-Erlebnisdorf in Oberhausen.
  • Die offizielle Toröffnung war um 11 Uhr.
  • NRW hat damit sein erstes „Karls Erlebnis-Dorf“.
  • Der Freizeitpark befindet sich direkt am CentrO Oberhausen.

„Karls Erlebnis-Dorf“ in Oberhausen: Erdbeer-Döner im Test

Über mehrere Bildschirme können Besucher ihre Bestellung aufgeben. Zur Wahl stehen drei Varianten: einmal mit Kalb, einmal mit Hähnchen und für Vegetarier die Variante mit Grillgemüse. Mit 9,50 Euro pro Döner reiht sich der Erdbeer-Döner in „Karls Erlebnis-Dorf“ in Oberhausen in die teureren Varianten in NRW ein. Klar ist jedoch: Das Ambiente, das Karls bietet, kann sonst keine Dönerbude vorweisen.

Über die Bildschirme wird der Döner zunächst mit allem bestellt – also mit allen drei Soßen: Erdbeer-Knoblauch, Erdbeer-Kräuter und Erdbeer-Scharf. Wer eine Soße nicht möchte, kann sie einfach abwählen. Dasselbe gilt für die Toppings – auch diese sind zunächst alle vorausgewählt, darunter sogar Schafskäse. Auch die nicht gewünschten Toppings lassen sich einfach entfernen.

Im Test bei DER WESTEN kam der Döner mit allem drauf an den Tisch – und der Anblick überraschte. Nicht nur wegen des knallroten Brotes, sondern auch weil der Döner außerordentlich üppig und groß war. Bei Karls bekommt man für sein Geld auf jeden Fall etwas geboten.

Wo ist die Erdbeere?

Doch der erste Biss löste sogleich Fragezeichen aus. Der Döner schmeckte zwar überraschend gut – durchaus vergleichbar mit der Dönerbude des Vertrauens – doch wo blieb der Erdbeer-Geschmack? Das rote Brot jedenfalls schmeckte nicht nach Erdbeere, also blieb die Frage, ob die Soßen den Geschmack bringen. Doch auch hier wurden die Erwartungen nicht erfüllt. Der Erdbeer-Geschmack kam nicht wirklich zum Vorschein.

Das Wichtigste bleibt dennoch: Der Döner war lecker und sättigend – und vielleicht ist es sogar besser so, wenn ein Döner nicht nach Erdbeere schmeckt.

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Immerhin gab es nach dem Döner noch eine Erdbeer-Tasche, die die Lust auf Erdbeeren umso mehr stillen konnte. In „Karls Erlebnis-Dorf“ gibt es aber auch noch viele weite Speisen mit Erdbeer-Geschmack, wie Beispielsweise die Currywurst.

2026-07-23T19:05:12Z