Sauer macht lustig! Das gilt auch für unser Johannisbeer-Sorbet. Wenn die kleinen roten Beeren im Sommer reif sind, bringen sie genau die richtige Mischung aus Frische, Frucht und frecher Säure mit, um daraus ein herrlich intensives Sorbet zu machen. Im Gegensatz zu Eis braucht Sorbet keine Sahne, keine Milch und kein großes Tamtam. Es besteht aus Frucht, Zucker und ein wenig Geduld. Ob mit oder ohne Eismaschine zubereitet, dieses süß-säuerliche Sorbet ist ein echter Sommerhit!
Ein Sorbet ohne Eismaschine funktioniert erstaunlich gut. Das Geheimnis ist simpel: Du bereitest zuerst eine glatte Fruchtmasse zu, frierst sie in einer flachen Form ein und rührst sie während des Gefrierens regelmäßig um. Warum? Weil du damit die entstehenden Eiskristalle immer wieder zerstörst. Klingt aggressiv, ist aber sehr sinnvoll. So wird das Sorbet nicht zu einem roten Backstein aus Fruchteis, sondern schön locker und cremig.
Am besten stellst du die Masse nach dem Abkühlen in den Gefrierschrank und rührst sie etwa alle 60 Minuten kräftig mit einer Gabel oder einem Schneebesen durch. Wer besonders motiviert ist, kann auch den Pürierstab zücken. Nach vier bis echs Stunden ist das Ergebnis perfekt.
Ein kleiner Schuss Zitronensaft macht den Geschmack noch frischer und etwas Zucker oder Zuckersirup sorgt nicht nur für Süße, sondern auch dafür, dass das Sorbet geschmeidiger bleibt. Zucker ist hier also nicht nur Süßmacher, sondern auch so etwas wie der heimliche Coach der Konsistenz.
Unser Johannisbeer-Sorbet ist ideal für heiße Tage, als leichtes Dessert oder wenn du Gäste beeindrucken willst. Dann kannst du das Sorbet auch perfekt mit (alkoholfreiem) Sekt oder Prosecco aufgießen und servierst einen herrlich erfrischenden Aperitif. Da werden alle Augen machen!
Keine Lust auf schweres Eis, sondern lieber ein erfrischendes Sorbet? Dann gönne dir auch ein hausgemachtes Yuzu-Sorbet, ein kühlendes Gurken-Minz-Sorbet oder ein hübsches Zitronen-Minz-Sorbet, serviert in der Zitrone!