Ob im Supermarkt oder beim Discounter, Hella ist eine der bekanntesten Mineralwassermarken Deutschlands. Doch woher kommt das Wasser eigentlich?
Das Mineralwasser wird an zwei verschiedenen Quellen in Schleswig-Holstein abgefüllt. Greift ihr zum PET-Sixpack, kommt euer Wasser aus der Quelle „hella I“ in Trappenkamp, rund 20 Kilometer nördlich von Bad Segeberg. Entscheidet ihr euch dagegen für die Glasflasche, trinkt ihr Wasser aus der Quelle „hella II“ in Reinbek, östlich von Hamburg im Kreis Stormarn (Quelle: Hella).
Damit unterscheidet sich je nach Verpackung nicht nur der Abfüllort, sondern auch die Mineralisierung des Wassers. Welche Quelle tatsächlich in der jeweiligen Flasche steckt, zeigt sich erst beim Blick auf die Quellenangabe auf dem Etikett.
„hella II“ fällt durch einen höheren Hydrogencarbonat- und Magnesiumgehalt etwas stärker mineralisiert aus. Ob sich dieser Unterschied auch geschmacklich bemerkbar macht, hängt jedoch von weiteren Faktoren ab, etwa der Kohlensäuremenge und der Trinktemperatur (Quelle: Hella).
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Grundsätzlich muss eine Mineralwassermarke wie Hella nicht an eine einzige Quelle gebunden sein. Wichtig ist nur, dass jedes natürliche Mineralwasser amtlich anerkannt ist, direkt am Quellort abgefüllt wird und die vorgeschriebenen Angaben auf dem Etikett trägt (Quelle: BVL).
Eine Flasche, die in Reinbek abgefüllt wird, darf also nicht einfach mit Wasser aus Trappenkamp befüllt werden, und umgekehrt genauso wenig. Natürliches Mineralwasser muss immer direkt am Ort der Quellnutzung in die Verkaufsverpackung gelangen. Dabei müssen Quellname und Quellort klar erkennbar auf dem Etikett stehen.