Das Gute, wenn du Verwandte hast, die im ganzen Land verteilt leben: Du kommst mit Essgewohnheiten in Berührung, die du so vielleicht nie kennengelernt hättest. Auf genau diese Art und Weise kamen auch die schwäbischen Maultaschen auf den Speiseplan meiner norddeutschen Familie. Zusammen mit den selbstgeernteten Zucchini und Tomaten aus dem Garten wird daraus einfach eine Maultaschen-Zucchini-Pfanne.
Maultaschen gibt es bei uns mehr oder weniger regelmäßig, seit ich denken kann. Mitgebracht hat sie meine Oma von einer Reise nach Süddeutschland und seitdem sind sie einfach fester Bestandteil in unserer Küche. Oft gibt es die gefüllten Teigtaschen angebraten mit einem Salat oder eben auch als Maultaschen-Zucchini-Pfanne in einer cremigen Soße.
Ob du zum Nachkochen Maultaschen mit Fleisch- oder Gemüsefüllung verwendest, du bereits fertige Exemplare kaufst oder du dir die Mühe machst, sie von Grund auf selber zu machen, bleibt dir überlassen. Fest steht aber: Maultaschen sind die Basis dieses Gerichts. Ohne sie geht’s einfach nicht.
Die Maultaschen kannst du in Streifen schneiden und dann in einer Pfanne kurz anbraten. Nimm sie danach heraus und bereite in der Pfanne die Soße zu. Brate dafür das Gemüse an und lösche mit Gemüsebrühe sowie Sahne ab. Gib Schmand und die Maultaschen wieder dazu und lass alles köcheln, bis die Soße eingedickt ist.
Das Gute an dem Gericht: Es ist so bereits komplett, sodass du keine extra Sättigungsbeilagen dazu brauchst. Ein frischer grüner Salat schmeckt aber immer dazu. Übrigens: Auch in Scheiben geschnittene Champignons oder Blattspinat passen gut in das Gericht.
Weitere Rezepte mit Zucchini findest du bei Leckerschmecker. Probiere auch mal eine Zucchini-Schmorpfanne mit Hack, eine Zucchini-Kichererbsen-Pfanne oder eine mediterrane Zucchinipfanne.