Für Tofu gibt es genau zwei Möglichkeiten: Du kannst ihn fad und langweilig zubereiten oder du verwandelst ihn durch verschiedene Gewürze und Marinaden in ein aufregendes Genusserlebnis. Da wir gern abtauchen in die Welt der unterschiedlichsten Aromen, entscheiden wir uns für die zweite Option und bereiten würzig-scharfen Szechuan-Tofu zu.
Scharf, schärfer, Szechuan. Die traditionelle chinesische Szechuan-Küche gilt als besonders würzig. Herzstück ist dabei Szechuanpfeffer, der beim Essen für ein leichtes Kribbeln auf der Zunge sorgt. Davon haben wir uns für den Szechuan-Tofu inspirieren lassen. Aber keine Sorge, Feuerspeien wirst du nach dem Genuss nicht. Für Schärfe sorgen bei unserer Variante Sriracha, Ingwer und Knoblauch.
Der Tofu wird in gleichmäßige Würfel geschnitten und angebraten. Anschließend bereitest du eine Soße zu, die aus Sojasoße, Ingwer, Knoblauch, Reisessig, Sriracha und Sesamöl besteht. Damit die Soße eine typisch klebrige Konsistenz bekommt und sich gut um die Tofuwürfel legt, dickst du sie mit etwas Speisestärke an. Mariniere den Tofu gut darin und serviere ihn anschließend mit Sesam und geschnittener Frühlingszwiebel bestreut.
Du kannst dir die Szechuan-Tofu-Würfel als schnelles Abendessen schmecken lassen oder sie als Meal-Prep für deine Mittagspause am nächsten Tag zubereiten. Dann schmecken sie sogar noch besser. Und wünschst du dir noch was dazu, serviere sie mit gekochtem Reis, gedämpftem Pak Choi oder angebratenen Zuckerschoten. Sind dir die Tofu-Würfel einen Tick zu mild, dann verpasse ihnen mit Chiliflocken noch ein Schärfe-Upgrade. Probier einfach aus, was dir am besten schmeckt.
Wir von Leckerschmecker lieben die asiatische Küche mit ihren vielfältigen Aromen. Unsere Rezepte für gebratene Asia-Nudeln, Gochujang-Blumenkohl oder asiatischen Krautsalat sind leckere Empfehlungen aus der Redaktion und leicht zu Hause nachzukochen.