Ein Stück Schokolade gehört für viele einfach zum Alltag – ob als kleine Belohnung nach einem stressigen Tag oder als süßer Genuss zum Kaffee. Nicht immer muss es dabei die teure Markenware aus dem obersten Regal sein. Wer genauer hinschaut, stellt fest: Hinter vielen Eigenmarken der Discounter stecken renommierte Schokoladenhersteller, die auch für bekannte Marken produzieren.
Die Aldi-Eigenmarke Choceur sowie Moser-Roth zählen zu den beliebtesten Schokoladenlinien im Discounter-Regal. Ein Großteil der Produkte stammt von der Wiha GmbH, die zur August Storck KG gehört. Dieses Unternehmen ist auch für Klassiker wie Merci, Toffifee oder Knoppers verantwortlich. Wer also zu „Choceur Alpen Sahne“ oder „Choceur Noisette“ greift, genießt im Grunde Schokolade aus derselben Produktionsfamilie wie bei den bekannten Markenartikeln.
Auch die Stollwerck GmbH liefert Ware für Aldi, etwa die „Choceur Alpenmilch“. Das Unternehmen steht ebenfalls hinter Marken wie Sarotti, Alpia und Schwarze Herren sowie der Edelmarke Duc d'O.
Bei Lidl trägt die Eigenmarke den Namen fin Carré, und auch hier zeigt sich: Discounter-Schokolade und Markenware liegen oft näher beieinander, als man zunächst denkt. Ein wichtiger Zulieferer ist die Ludwig Schokolade GmbH & Co. KG, die zur Krüger Group gehört. Dieses Unternehmen stellt unter eigenem Namen die bekannten Marken Trumpf, Aero und Schogetten her und produziert parallel Sorten wie „fin Carré Bubble Vollmilch Luftschokolade“ oder „fin Carré King Size Neo“.
Bei Penny zeichnet erneut die Stollwerck GmbH für einen Großteil der Eigenmarken-Schokolade verantwortlich, etwa für die „Choco'la-Tafeln“ oder die „Very-Fair-Schokolade“. Nur einzelne Sorten wie die „Ganze-Mandeln-Variante“ stammen von der Ludwig Schokolade GmbH & Co. KG aus der Krüger Group. Bei Netto dagegen bleibt der Produzent unbekannt, der Discounter macht dazu keine Angaben – auszugehen ist jedoch auch hier von einem der großen Süßwarenkonzerne, die branchenweit für zahlreiche Eigenmarken produzieren.
2026-08-24T16:09:06Z