THüRINGER BRATWURST SORGT IN DER HAUPTSTADT FüR AUFSEHEN! DAS URTEIL AUS DEM FREISTAAT IST EINDEUTIG

Die Thüringer Bratwurst ist weit über die Grenzen des Freistaats bekannt und beliebt. Und darf deshalb auch in Berlin nicht fehlen.

So kann man etwa bei der Kette „Curry 36“ den Leckerbissen aus dem Freistaat auch in der Hauptstadt genießen. Im Netz gibt es jetzt heftige Diskussionen um die vermeintlich originale Thüringer Bratwurst.

Thüringer Bratwurst: Kritik an der Imbiss-Bude

Die Berliner Kette „Curry 36“ ist berühmt-berüchtigt für seine Wurst-Spezialitäten. Auf ihrer Website rühmt sie sich damit, die beliebteste Currywurst Berlins zu herstellen. Und auch die klassische Thüringer Bratwurst kann man bei „Curry 36“ bekommen. „Direkt vom Grill auf deinen Teller bietet sie dir mit perfektem Biss und unvergleichlichem Geschmack einen kulinarischen Kurzurlaub in den Thüringer Wald“, wirbt das Unternehmen auf Facebook für den Klassiker.

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Doch unter dem Beitrag entflammt eine Diskussion um die Wurst. Viele Thüringer sind sauer. Denn: Eine Thüringer Bratwurst darf nur so genannt werden, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllt. Diese sind laut Thüringer Facebook-Nutzern wie folgt: „Auf dem Holzkohle-Grill gebraten, grob gestopft und obendrauf Born-Senf“. Andere merken an, dass Senf einer anderen Marke auch in Ordnung sei und die Wurst nicht zwingend auf einem Holzkohle-Grill zubereitet werden muss. Thüringen24 hat bei „Curry 36“ nachgehakt, welche Standards des Kult-Gerichts aus dem Freistaat erfüllt werden.

Thüringer Bratwurst in Berlin: „Dazu habe ich einen persönlichen Bezug“

„Curry 36“ kann die größten Zweifel an der Echtheit der Thüringer Bratwurst in Berlin aus dem Weg räumen. Gegenüber Thüringen24 verrät Geschäftsleiter Mirko Großmann, dass er die Würste direkt aus Thüringen importiert, da das Original nur im Freistaat hergestellt werden darf. „Als gebürtiger Thüringer war es mir ein Anliegen, dieses Produkt zu platzieren. Sowohl zum Fleischer, als auch zum Ort der Herkunft habe ich einen persönlichen Bezug.“

Und ganz traditionsgemäß erhalte „Curry 36“ seine Thüringer auch schon vorgebrüht, sodass die Wurst nur noch auf den Grill gepackt werden muss. „Frische, ungebrühte Würste sind deutlich kürzer haltbar. Wir haben es versucht und entschieden uns anschließend für die gebrühte Variante“, so der „Curry 36“ Chef.

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Allerdings wird die Thüringer Bratwurst bei „Curry 36“ nicht auf dem Holzkohle-Grill zubereitet, sondern auf einem Lavasteingrill. „Das Ergebnis ist natürlich dem Optimum sehr nah, wir müssen jedoch einen Weg gehen, der unseren Mitarbeitern die Möglichkeit gibt, all unsere Produkte gleichermaßen im Blick behalten zu können“, erklärt der Ketten-Chef gegenüber Thüringen24. Ein Holzkohle-Grill würde zu viel Aufmerksamkeit fordern. Außerdem würden sich die vorgebrühten Würste besser für den E-Grill eignen.

Und auch in Sachen Senf setzt „Curry 36“ nicht auf Abklatsch. Zwar gibt’s die Thüringer Bratwurst nicht mit „Born“-Senf. Aber mit „Bautz’ner“ sind sie schon ziemlich nah dran. Näher ans Thüringer Original kommt man in Berlin wohl kaum.

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